Herzlich willkommen im Perger Steinbrecherhaus!

Foto: Gerald Kreuzer, Steinbrecherhaus
Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erloschene Zunft der Mühlsteinhauer ist seit dem Mittelalter belegt. Mühlsteine aus Perg wurden an zahlreiche Mühlen in der Habsburger-Monarchie geliefert. Entlang der Donau wurden mehrere Lagerstellen für Perger Mühlsteine eingerichtet.  

Im Gelände des ehemaligen Mühlsteinbruchs Scherer ist das Steinbrecherhaus, ein Arbeiterwohnhaus, erhalten geblieben. Es ist das letzte derartige Gebäude, es wurde 1802 errichtet und 2007 renoviert. Man kann hier noch sehr gut die Lebensbedingungen einfacher Menschen nachempfinden. Sorgsam wurde auf die Erhaltung des ursprünglichen Charakters des Arbeiterwohnhauses geachtet. 
Originale Arbeitshütte

Auf dem frei zugänglichen Areal des Freilichtmuseums befindet sich neben dem Steinbrecherhaus ein Steingarten mit einer Garten- und Arbeitshütte. Bänke und Tische laden zum Rasten ein. In der originalen Arbeitshütte befinden sich zusätzlich zu verschiedenen Mühlsteinen auch Werkstücke aus Granit. Die Perger Granitsteinbrüche wurden in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts Teil der Mauthausener Granitindustrie.


Direkt am Hinterbach befindet sich ein Widder, ein altertümliches Wasser-Pumpwerk. Dieser ist über einige Stufen, die vorbei an einem historischen Erdkeller nach unten führen, erreichbar.

Besucherinformationen

Das Steinbrecherhaus samt dem dazugehörigen Areal ist
  • ein Freilichtmuseum im Verbund der oberösterreichischen Museen;
  • eine Station der Perger Natur-Erlebensräume; 
  • ein Rastplatz der Donausteig-Runde Kugelmanderlweg und des Naturfreunde-Weges.
    Das Innere des Arbeiterwohnhauses kann wie folgt besichtigt werden:
    • während der Veranstaltungen beim Steinbrecherhaus;
    • nach telefonischer Vereinbarung +43 (0) 7262 52387;
    • im Rahmen eines geführten Steinbrecher Spazierganges: siehe auch www.pergmuseum.at.


    Anfahrtskizze